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Frau mit Megafon
typografisch gestalteter Hintergrund mit den Worten Equal Pay Netz

Gleichstellung beginnt hier

equal pay netz

Das ESF+ Projekt Equal Pay Netz setzt sich für Chancengerechtigkeit und eine nachhaltige Verbesserung des Lebenseinkommens von Frauen ein. Finanziert aus Mitteln der Europäischen Union und des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, adressiert das Projekt zentrale Herausforderungen zur Reduzierung des Gender Pay Gaps in Österreich. Aufgrund der Komplexität des Gender Pay Gaps wird im Rahmen des Projekts ein regionaler, branchenspezifischer Zugang erprobt, in dem in konkreten Settings Möglichkeiten gefunden werden, wie Einkommensunterschieden begegnet werden kann.

Das Projekt setzt dort an, wo Veränderung die größte Wirkung entfalte: in den Regionen, in konkreten Arbeitswelten, mit Menschen, die etwas bewegen wollen. Equal Pay Netz widmet sich in den vier Regionen Innsbruck, Klagenfurt-Villach, Steyr-Kirchdorf und der Oststeiermark der Sensibilisierung, Chancengerechtigkeit und nachhaltigen Verbesserung des Lebenseinkommens von Frauen, im Tourismus und der Industrie.

Grundlage bildet eine umfassende Analyse der unterschiedlichen Treiber für Einkommensungleichheit. Darauf aufbauend werden Maßnahmen entwickelt, deren zentrales Ziel Capacity Building ist – also der gezielte Aufbau von Fähigkeiten, Ressourcen und Kompetenzen, um Leistungsfähigkeit und Handlungsfähigkeit zu stärken. 

In den vier ausgewählten Regionen werden je 22 vielseitige Aktivitäten umgesetzt – gemeinsam mit (inter)nationalen Expert:innen und regionalen Akteur:innen. Dazu gehören u. a. Workshops, Austausch- und Infoveranstaltungen sowie Diskussionsrunden für regionale Stakeholder:innen, Unternehmer:innen, Beschäftigten und alle am Thema interessierten Personen. Dadurch schafft Equal Pay Netz Wissen, vernetzt engagierte Menschen und gibt Werkzeuge in die Hand, um Veränderung aktiv zu gestalten.

Das Ziel: Impulse geben, Kompetenzen erweitern und Veränderungen nachhaltig verankern.

Für wen ist equal pay netz?

Equal Pay Netz richtet sich alle, die in den Bereichen Tourismus und Industrie arbeiten oder mitgestalten –  regionale Stakeholder:innen, Unternehmer:innen, Führungskräften und Beschäftigten aus den Bereichen Tourismus und Industrie, sowie alle am Thema Chancengerechtigkeit und faire Bezahlung interessierte und engagierte Personen.

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf den vier Regionen Innsbruck, Klagenfurt-Villach, Steyr-Kirchdorf und der Oststeiermark, wo gezielt Maßnahmen umgesetzt werden, um dem Gender Pay Gap aktiv entgegenzuwirken.

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Nehmen auch Sie bis 13.03.2025 unverbindlich und anonym teil und leisten Sie in nur wenigen Minuten einen wertvollen Beitrag zur Gleichstellung in Ihrer Branche und Region.

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Gleicher Lohn für gleiche Leistung

Österreich liegt bei den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern im europäischen und OECD-Spitzenfeld. Aktuell beträgt der unbereinigte Gender Pay Gap 18,3%. Die negativen Folgen für Wirtschaftsstandorte, Wettbewerbsfähigkeit und schließlich für den betroffenen Personenkreis sind signifikant.

Das Projekt Equal Pay Netz versteht unter Chancengerechtigkeit (Equal Pay) ein faires Lebenseinkommen für Frauen und Männer und geht damit deutlich über die Lohngleichheit zwischen Mann und Frau hinaus.

Aufstieg und Karriere

Ausbildung, Beruf, Branche

unbezahlte Care-Arbeit

Beschäftigungsausmaß

Erwerbsbeteiligung

Erwerbseinkommen

Lebenseinkommen

Was ist equal pay netz?

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Weitere Informationen

Gender Gaps

Der unbereinigte Gender-Pay-Gap – in Österreich liegt er aktuell bei 18,3% – beschreibt die Differenz zwischen den Bruttostundenverdiensten von Frauen und Männern. In der Berechnung werden Stundenausmaß, Ausbildung, Branche oder Beruf nicht berücksichtigt. Das aktuelle, statistisch erfasste Erwerbseinkommen stellt nach unserem Verständnis „nur“ die aktuell sichtbare Spitze eines Eisbergs dar, der in seiner Gesamtheit die Summe des Lebenseinkommen beschreibt. Der un-sichtbare Teil des Eisbergs setzt sich aus den Einkommen zusammen, die sich über den Lebensverlauf summieren und direkt und indirekt mit Erwerbsarbeit zusammenhängen.

Die Kennzahl des Gender Hours Gap beschreibt den Unterschied in der Anzahl der bezahlten Arbeitsstunden zwischen Männern und Frauen. Im Jahr 2022 lag die durchschnittliche monatliche Anzahl an bezahlten Arbeitsstunden bei Männern bei 148 Stunden, während sie bei Frauen nur 121 Stunden betrug. Nach der Geburt des ersten Kindes verschlechtert sich dieser Wert noch einmal stark.

Um ein umfassenderes Bild zeichnen zu können, wurde 2018 von Eurostat der Gender Overall Earnings Gap berechnet. Dieser bezieht zusätzlich noch den Gap der Erwerbsbeteiligung mit ein. Für Österreich ergibt sich ein Wert von 44,2 %. Das heißt, dass Frauen unter Einbeziehung der drei erwähnten Gaps in Österreich 44,2 % weniger verdienen als Männer

Kompetenzaufbau = Partizipation = Empowerment

Die Capacity Building-Aktivitäten in vier Regionen Österreichs tragen dazu bei, geschlechterspezifische Einkommensunterschiede zu reduzieren. Das stärkt die Wirtschaftskraft in den Regionen und sorgt zusätzlich für Innovation und Zukunftsfähigkeit.

Wir verstehen Capacity Building in erster Linie als partizipativen Prozess, der die Stakeholder einer Region unterstützt. Dies erfolgt durch Anbindung an unterschiedliche, bereits vorhandene Strukturen: Fachinputs, digitale Tools, gemeinsame Praxis, Trainings, Beratungen, Netzwerkbildung, Zusammenarbeit, Veranstaltungen etc.

Umfragen Gender Pay Gap

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Weitere Informationen

Regionen

Erfahren Sie mehr über Gleichstellung und Equal Pay und das Zukunftspotenzial in den einzelnen Regionen. 

Neuigkeiten aus den Regionen

Unser Team

Mag. Christian Putzer

Regionalleitung Innsbruck
christian.putzer@equalpaynetz.at

Mag.a Elke Beneke, MBA

Regionalleitung Klagenfurt-Villach
elke.beneke@equalpaynetz.at

Herbert Mayrhofer

Regionalleitung Oststeiermark
herbert.mayrhofer@equalpaynetz.at

Margareta Veitschegger

Regionalleitung Steyr-Kirchdorf
margareta.veitschegger@equalpaynetz.at

Mag. Michael Goller

Mag.a Tanja Zink, MA

Mag.a Dr.in Annika Schönauer

Kontaktieren Sie uns

Sie haben Fragen zum Equal Pay Netz oder möchten Teil unseres Netzwerks werden? Dann schreiben Sie uns gerne!